Neuer Schulhof

Schüler durften Wunschliste schreiben

Neuer Schulhof an der Taunusschule wird Wirklichkeit

NASTÄTTEN. RED. Die Schüler der Taunus-Schule können sich freuen: Sie erhalten endlich einen neuen Schulhof, der ihnen eine sinnvolle Pausengestaltung ermöglicht. Bereits im Juni 1995 hatte Sonderschulrektor Friedhelm Graef in einem Schreiben an die Kreisverwaltung des Rhein-Lahn-Kreises auf den desolaten Zustand des Schulhofs hingewiesen, der den Schülern nur geringe Möglichkeiten zum Spielen und zur Erholung erlaubt.

Auf Grund der räumlichen Enge und der unzureichenden Bewegungsmöglichkeiten können deshalb aggressive Auseinandersetzungen nicht ausbleiben. Es fehlen Sitzgelegenheiten, Tische, Spielflächen, Aktivitätszonen, Hüpfkästen, Laufbahnen und ähnliches zur aktiven Pausengestaltung, ebensowenig sind Ruhe- und Erholungsräume vorhanden, in denen die Schüler ungestört ihre Pausenbrote und Getränke verzehren können.

Das soll nun ganz anders werden. In einem ersten Abschnitt wurde jetzt ein neuer Belag durch die Miehlener Pflaster-Straßenbau aufgebracht. Und dabei soll es nicht bleiben. In die weitere Planung wurden die Schüler einbezogen, die eine große Wunschliste erstellten, in der Sandkasten und Rutschbahnen für die Kleinen ebenso auftauchen wie Torwand und Basketballständer für die Großen. Großen Wert legt die Lehrerschaft auch auf eine Überdachung entlang des Schulgebäudes, die es den Schülern ermöglicht, ihre Pausen auch bei schlechten Witterungsverhältnissen in frischer Luft zu verbringen.

Durch die Neugestaltung des Schulhofes mit dem Angebot vielfältiger Beschäftigungen, sinnvoller und gruppenfördender Pausenaktivitäten und dem Erlernen partnerschaftlichen Verhaltens versprechen sich Lehrer und Eltern eine Reduzierung des Konfliktpotentials und eine bessere Identifikation der Schüler mit ihrer Schule. Alle hoffen nun, daß der Kreis als Schulträger seiner Verpflichtung nachkommt, die Fertigstellung des Pausenhofes schnellstens zu realisieren.

(Quelle: Rhein-Lahn-Zeitung 01.10.1997)

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