Verabschiedung Frau Klamp

Ganze Generationen engagiert gefördert

Taunus-Schule verabschiedete Sibylle Klamp

NASTÄTTEN.Ganze Schülergenerationen hat Sibylle Klamp an der Taunus-Schule Nastätten betreut. Nach 39 Jahren verabschiedete sich die verdienstvolle Pädagogin in den wohlverdienten Ruhestand.

Die Taunus-Schule Nastätten bereitete ihrer langjährigen Kollegin Sibylle Klamp eine stimmungsvolle Abschiedsfeier im Mehrzweckraum der Grundschule Blaues Ländchen. Die ganze Schulgemeinschaft – Schüler, Kollegium, Schulelternbeirat – hatte ein umfängliches Programm zusammengestellt, um der Pädagogin den Abschied von ihrer Schule etwas zu erleichtern.

Die Klasse 4/5, geleitet von Lehrerin Tanja Galluzzi, stimmte die Schulgemeinde mit einem optischen Willkommensgruß auf den Ablauf des folgenden Programms ein. In der anschließenden Begrüßungsrede bedankte sich Sibylle Klamp bei allen, die an der Gestaltung der Feierstunde mitgeholfen hatten und erläuterte in ihrer Abschiedsrede Grundzüge und Prinzipien ihrer schulischen Arbeit. Für sie stand immer das Kind als Individuum mit eigenständiger Persönlichkeit im Mittelpunkt ihres erzieherischen Wirkens und Tuns. Trotz aller Probleme und Schwierigkeiten habe sie sich nie die Freude an ihrem Beruf nehmen lassen. Die Tanz-AG, von Katrin Maus geleitet, zeigte ihr Können mit einem modernen Disco-Tanz. Schülersprecher Gonu Ajrullahu bedankte sich bei der Pädagogin für deren Einsatz und Verständnisbereitschaft über viele Jahre zum Wohle der ihr anvertrauten Kinder und Jugendlichen. Das folgende Spiel der Klasse 6/7 enthielt sozialkritische Elemente und zeigte auf, wie man einen Außenseiter in die Gruppe integrieren kann.

Sonderschulrektor Friedhelm Graef ließ in seiner Laudatio das schulische Wirken der scheidenden Kollegin nochmals Revue passieren. Nach vierjähriger Junglehrerzeit in Nassau-Scheuern wechselte Sibylle Klamp im Dezember 1965 zur Sonderschule nach Nastätten und blieb dort ohne Unterbrechung 35 Jahre lang. In Worten zusammengefasst, sprach der Schulleiter aus, was viele Anwesenden dachten: „Sie waren für uns ein Vorbild.“

Die Klasse 5/6 hatte mit ihrer Lehrerin Doris Dörner ein lustiges „Versteckspiel“ mit Musik – Mana, mana – einstudiert, das zur allgemeinen Erheiterung der Zuhörer beitrug. Auch der Sprecher der Schulelternschaft, Alfred Witzemann, ließ es sich nicht nehmen, Sibylle Klamp zu danken und ihr alles Gute für die Zeit nach dem aktiven Schuldienst zu wünschen.

Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde auch Martin Heine verabschiedet, der sich in kurzer Zeit durch seine engagierte Arbeit und seinen Einsatz für die Taunus-Schule Respekt und Anerkennung erworben hatte.

(Quelle: Rhein-Lahn-Zeitung: 16.02.2000)

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